Fondssparplan oder Einmalanlage?

Welche Geldanlage ist besser für Sie geeignet? Mit einer Einmalanlage werden meist größere Beträge in einen Fonds einmalig investiert. Das geschieht oftmals mit einer einzigen Einzahlung. Dagegen können mit einem Fondssparplan mehrere kleinere Beträge in einen Fonds regelmäßig eingezahlt werden.

Lohnt es sich mehr, mit einem Fondssparplan kleinere Beträge auf Dauer zu sparen oder eine große Summe in eine Einmalanlage zu investieren? Mit diesem Artikel möchten wir die Unterschiede der zwei Geldanlagen näher beleuchten.

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Vergleich / Fondssparplan oder Einmalanlage?

Der Fondssparplan: Durch einen Sparplan in Fonds investieren

Fondssparpläne können mit herkömmlichen Sparanlagen verglichen werden, wie zum Beispiel einem Sparbuch, auf das in regelmäßigen Abständen kleine Beträge eingezahlt werden. So wird mit einem Fondssparplan in regelmäßigen Abständen in einen Fonds eingezahlt. Der Sparbetrag kann dabei selbst bestimmt oder geändert werden. Die minimale Sparrate kann bereits ab 25 Euro angesetzt werden. Selbs der Zahlungsrhythmus ist variabel. So kann monatlich, viertel- oder halbjährlich eine Einzahlung vorgenommen werden. Dabei gehen Sparer keine Verpflichtung ein. Dadurch können mehrere Raten spontan ausgesetzt werden. Selbst die Kündigung des Sparplans ist jederzeit möglich. Ein Fondssparplan ist eine der flexibelsten Anlagen überhaupt.

Ein weiterer Vorteil, der durch einen Sparplan für Fonds geboten wird, ist der Cost Average Effekt. Wenn Sparer in gleichbleibenden Raten die Einzahlungen vornehmen, verhält sich die Geldanlage nämlich antizyklisch – genauso wie ein Börsenprofi handeln würde. Das heißt: „Wenn die Kurse hoch steigen, dann erwerben Anleger geringere Anteile an einem Fonds. Wenn dagegen die Kurse sinken, dann wächst der erworbene Fondsanteil.“ Durch diesen Effekt wird der Kaufpreis pro Anteil geringer. Werden dagegen Anteile mit einem Mal erworben, ist es aufwändiger die Vorteile des Cost Average Effekts zu nutzen.

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Die Einmalanlage: Eine große Summe in einen Fonds investieren

Bei einer Einmalanlage wird eine ausgewählte Mindestsumme als Erstbetrag angelegt. Das heißt, dass bei Einmalanlagen große Summen mit einer einzigen Einzahlung investiert werden. Je nach Fondsgesellschaft kann die Höhe dieser Beträge variieren. Auch bei Einmalanlagen können nachträglich weitere Summen eingezahlt werden.

Der große Nachteil an einer Einmalanlage ist es, dass man stets den richtigen Zeitpunkt für eine Investition abpassen sollte. Denn umso höher die Kurse steigen, desto weniger Fondsanteile können beim Fondskauf erworben werden. Sinken dagegen die Kurse, so können bei einem Kauf wesentlich mehr Anteile erworben werden.

- Mehr Infos zu Einmalanlagen

Fazit: Sparplan für Fonds oder Einmalanlage?

Das Anlageverhalten dürfte darüber entscheiden, ob für einen Anleger ein Fondssparplan oder eine Einmalanlage geeignet ist. Doch diese Frage kann auch anders beantwortet werden: Wenn einem Anleger viel Kapital zur Verfügung steht, so können für diesen Einmalanlagen geeignet sein. Dies kann auch überraschend durch eine Erbschaft entstehen.

Steht einem Sparer dagegen nur ein kleines Kapital bzw. hat dieser monatlich nur einen geringe regelmäßige Rate zur Verfügung, so ist ein Fondssparplan zu empfehlen. Daher ist ein Sparplan für Fonds besonders für Menschen mit einem kleinen Einkommen geeignet. So können diese in regelmäßigen Abständen kleinere Summen in einen Fonds investieren und sich dabei den Cost Average Effekt zunutze machen. Dadurch können auch Geringverdiener von den hohen Renditechancen eines Fonds profitieren.

Wer an einem Sparplan für Fonds interessiert ist, sollte einen Fondsvermittler mit günstigen Konditionen wählen. Mit unserer Fondsplattform für Sparpläne können Sie in die besten Fonds mit einem Sparplan investieren. Lernen Sie unsere Sparpläne kennen.

Tipp: Bei Einmalanlagen auf den Fondsvermittler achten

Unabhängig davon, ob man nun einen Sparplan für Fonds oder eine Fonds-Einmalanlage bevorzugt: „Es sollte stets auf das Konditionsmodell des Fondsvermittlers geachtet werden!“ Denn die Ausgaben sind von den Erträgen eines Fonds abzuziehen, wenn man den eigentlichen Wertzuwachs ermitteln möchte. So fallen bereits beim Fondskauf Kosten an. Nach dem Erwerb entstehen zusätzlich laufende Ausgaben. Wenn diese zu hoch ausfallen, so werden selbst die vielversprechendsten Renditen geschmälert. Lernen Sie die Ausgaben für Fonds kennen.

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