Kosten die durch den Fondskauf entstehen können

Für den Kauf von Investmentfonds stehen Anlegern zahlreiche Handelswege zur Verfügung. Dazu gehören zum Beispiel Filialbanken, Börsen, Direktbanken, freie Fondsvermittler und Fondsgesellschaften.

Das Angebot an Anbietern für Fonds ist also riesig. Doch genauso groß wie die Auswahl an Fondsanbietern ist, ist auch die Palette der Fondskosten, die entstehen können. Denn die schönsten Erträge werden durch zu hohe Kosten geschmälert. Schließlich sollten die Erträge eines Fonds nicht allein an der Rendite bemessen werden, sondern auch an den Kosten die durch den Fondskauf entstehen!

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Kosten-Übersicht beim Fondskauf: Ausgabeaufschlag, Verwaltungsvergütung, Verwahrstellenvergütung & Transaktionskosten.

Zu hohe Fondskosten: Ein echter Renditekiller

Je nach Fondsanbieter variieren die Kosten, die für das Kaufen bzw. Verkaufen eines Fonds anfallen können. Wer den falschen Anbieter wählt, wird bei jeder Order mit zu hohen Gebühren überrascht werden. Zum Beispiel entpuppen sich Anbieter, die mit kostenlosen Depots werben, oftmals als hinterhältige Kostenfallen. Es ist also ratsam die Angebote der Fondsanbieter besonders kritisch unter die Lupe zu nehmen. Schließlich gelten zu hohe Fondskosten als ein wahrer Renditekiller, der auch die schönsten Erträge langsam und unbemerkt aufzehren kann. Zu den wichtigsten Kosten die durch den Fondskauf entstehen können gehörenden Ausgabeaufschläge (Agio), Transaktionskosten, Ordergebühren und Verwaltungskosten.

Ausgabeaufschlag (Agio)

Wenn ein Investmentfonds gekauft wird, so wird grundsätzlich bei den meisten Anbietern ein Ausgabeaufschlag fällig, der auch als Agio bezeichnet wird. Bei dieser Gebühr handelt es sich um die Differenz zwischen dem Anteilwert und dem Ausgabepreis. Wenn der Ausgabeaufschlag zum Bsp. bei einem Fonds 5% beträgt, der Anleger 10.000 Euro investieren will, so werden unter dem Strich letztendlich nur 9.500 Euro in Fondsanteile angelegt. Wenn ein Ausgabeaufschlag gezahlt werden muss, so geht dieser nicht an die Fondsgesellschaft sondern an den Berater bzw. die depotführende Stelle oder Bank. Diese Gebühr könnte also mit einer Provision verglichen werden. Aus diesem Grund variiert der Ausgabeaufschlag je nach Fondsanbieter. Wer den richtigen Fondsanbieter findet, der kann diese überflüssigen Kosten einsparen, da zum Beispiel Fondsvermittler im Internet auf den Ausgabeaufschlag beim Fondskauf in der Regle verzichten. Mehr Infos zum Ausgabeaufschlag

Verwaltungsvergütung (erfolgsabhängige Gebühr)

Wenn eine Fondsgesellschaft einen Fonds betreut, dann erhält sie eine Verwaltungsvergütung. Vom Fondstyp ist die Höhe dieser Ausgabe abhängig. Mit der Verwaltungsvergütung werden die Kosten des Fondsmanagement gedeckt. Diese Gebühr wird direkt dem Fondsvermögen entnommen. Bei einigen Fonds ist es sogar möglich, dass eine erfolgsabhängige Ausgabe fällig wird. Dieser Fall tritt ein, wenn ein Fondsmanager die Wertentwicklung einen Vergleichsindex übertroffen hat.

Verwahrstellenvergütung

Die Verwahrstellenvergütung wird für die Lagerung des Fondsvermögens fällig. Zu dieser Vergütung gehört auch die tägliche Berechnung des Fondspreises. Diese Gebühr wird von der Verwahrstelle eingefordert.

Transaktionskosten

Wenn der Fondsmanager Wertpapiere kauft oder verkauft fallen Transaktionskosten an. Mit diesen Kosten wird das Fondsvermögen direkt belastet. Diese Ausgaben werden in der laufenden Wertentwicklung eines Investmentfonds berücksichtigt. Teilweise berechnen einige Depotbanken beim Kauf- oder Verkauf Transaktionskosten, entweder als Pauschale oder als prozentualen Anteil am Transaktionsvolumen. Mehr Infos zu den Transaktionskosten

Mit einem freien Fondsvermittler Kosten beim Fondskauf erheblich sparen und damit seine  Fondserträge und Rendite steigern.

Was sollten unerfahrene Anleger beachten?

Eine Beratung bei einer Haus- oder Filialbank ist unerfahrenen Anlegern empfohlen, wenn sie in Fonds investieren möchten. Zu beachten ist dabei folgendes: „Haus- oder Filialbanken empfehlen bei einer Beratung häufig die eigenen Produkte!“, da diese meistens die größten Provisionen bringen. Diese Produkte sollten nicht sofort gekauft werden. Es ist zu empfehlen, im Anschluss das Produkt mit den Angeboten von Direktbanken oder Fondsvermittlern im Internet zu vergleichen. Denn diese sind häufig kostengünstiger, bieten eine größere Auswahl und der Anleger kann selbständig sein Depot meist online bequem verwalten.

Fondskauf an der Börse

Auch wenn Fonds an der Börse gekauft werden, sollte auf die Gebühren geachtet werden. Denn die Börse ist nicht immer eine günstige Alternative für den Fondskauf. In den meisten Fällen fährt man mit einem Fondsvermittler oder einer Direktbank günstiger. Ganz besonders dann, wenn häufig die Fonds gewechselt werden. Jedoch ist es zu beachten, dass über eine Depotbank nur Investmentfonds verwahrt werden können – keine Wertpapiere oder Aktien. Ausnahme ist zum Beispiel die comdirect bank, über die alle Arten von Wertpapieren verwahrt werden können.

Unser Tipp für geringe Kosten für den Fondskauf

Wer in Fonds investieren möchte, sollte stets die Kosten, Beratungsleistungen und die gebotenen Finanzprodukte im Blick haben. Wer eine Beratung bei einem Bankberater wünscht, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieser in den meisten Fällen nur die eigenen Produkte anbieten wird. Daher lohnt sich auch der Vergleich mit Direktbanken oder Fondsvermittlern, da diese oftmals attraktivere und unabhängige Angebote bieten.

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