Verwaltungsgebühren für Fonds

Der Begriff "Verwaltungsgebühren" wirkt beim Hören oder Lesen oftmals abschreckend. Doch hinter diesen Gebühren verbergen sich zum Teil Kosten, die für die Betreuung eines Fonds notwendig sind. Denn ohne diese ist nicht einmal die Eröffnung eines Fonds möglich.

In diesem Artikel stellen wir die Verwaltungsgebühr vor und beleuchten, was es mit dieser auf sich hat. Neben sinnvollen Kosten fallen zum Teil auch unsinnige Gebühren an, die auf Dauer nur schwer zu rechtfertigen sind. Wir erklären, wie diese zu vermeiden sind.

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Managementgebühr oder Verwaltungsgebühr

Für Investmentfonds fallen neben dem Ausgabeaufschlag und den Depotkosten auch noch weitere Kosten an. Diese Kosten könnten als „versteckte Kosten“ bezeichnet werden, da sie auf den ersten Blick nicht klar ersichtlich sind. Zum Beispiel werden mit der Managementgebühr oder Verwaltungsgebühr die Kosten für die Tätigkeiten des Fondsmanagements und den Analysten gedeckt. Diese Kosten betragen in der Regel zwischen 0,5 bis 3 Prozent vom Fondsvermögen und variieren je nach Fondstyp.

Diese Verwaltungsgebühren könnten ungerechtfertigt wirken, wenn Sie zum ersten Mal erblickt werden. Jedoch sind diese Kosten notwendig, damit ein Fondsmanagement überhaupt seine Strategien planen kann, um überhaupt die Wertsteigerung eines Fonds zu ermöglichen. Und wenn für die Betreuung von Investmentfonds keine Gebühr erhoben werden dürfte, dann würde sich schon die Eröffnung eines Fonds nicht lohnen.

Erfolgsvergütung

Neben der Verwaltungsgebühr kann auch die sogenannte Erfolgsvergütung fällig werden. Diese Vergütung wurde in den letzten Jahren eingeführt und wird nicht von allen Fondsgesellschaften erhoben. Die Erfolgsvergütung wird fällig, wenn von einem Fondsmanager sein Vergleichsmaßstab bzw. der entsprechende Benchmark übertroffen wird, mit dem er mögliche Renditen bestimmt. In den meisten Fällen ist der Vergleichsmaßstab ein Index, an dem sich ein Manager für Fonds orientiert. Die Erfolgsvergütung wird nicht vom Fondsvermittler erhoben, sondern von dem Fondsmanagement das einen Investmentfonds eröffnet.

TER (Total Expense Ratio) - Kosten eines Fonds einsehen

Mit dem sogenannten TER (Total Expense Ratio) können Anleger die anfallenden Fondskosten vergleichen. Bei dem TER handelt es sich um eine Zusammenfassung von mehreren Kosten. Mit diesem Wert können auf einem Blick die Kostenbündelung der verschiedenen Investmentfonds eingesehen und verglichen werden. Diese internen Kosten sind in der Wertentwicklung eines Investmentfond bereits ausgewiesen. In der Total Expense Ratio werden folgende Ausgaben zusammengefasst:

- Depotbankgebühren
- Managementgebühren
- Kosten für Analysten
- Marktbeeinflussungskosten

Tipp: Unnötige Kosten vermeiden

Viele Kosten in einem Investmentfonds haben einfach ihre Berechtigung. Ohne diese ist es nicht möglich einen Fonds zusammenzuschnüren. Dennoch gibt es einige Fondskosten, deren Berechtigung angezweifelt werden kann und die als ein wahrer Renditekiller gelten. Zu diesen gehören zum Beispiel der Ausgabeaufschlag oder die Transaktionskosten. Bei dem richtigen Fondsvermittler entfallen diese unnötigen Kosten. Auf unserer Fondsplattform können Top Fonds zu günstigen Konditionen, ohne Agio also Ausgabeaufschlag, ohne Transaktionskosten und mit Fonds-Cashback erworben werden. Lernen Sie uns hier kennen.

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